Gedichte

Der Weg

Spüre ihn,
den Weg dorthin,
und über dir das Ziel.
Gehe leis,
Schritt für Schritt,
gewinnen kannst du viel.

Fließe nun,
mit deinem Strom,
mit dem du dich vereinst.
Genieße dann,
was du geschafft,
damit du nicht mehr weinst.

Das Spiel

Zu abendlicher Stunde,
bin ich wieder Kind,
ein Held oder auch Bösewicht,
in Höhlen sorge ich für Licht,
und aufhörn, nein, das will ich nicht,
doch Zeit vergeht geschwind.

Weitergehen

Entdecke die Welt wie ein kleines Kind,
damit von außen her nichts verschwimmt,
und wenn du fällst und siehst zu den Sternen,
ist es an der Zeit das Aufstehen zu lernen.

Das Geheimnis

Was ich mein Leben lang hüte,
ist und bleibt geheim,
und auch niemand sonst,
wird der Geheimnisträger sein,
bin nicht stolz,
bin nicht froh,
dass ich so denk,
aber so manche Wurzel,
ist einfach kein Geschenk.

Anfang

Der erste Schritt,
der nicht vollbracht,
dich träge und ganz traurig macht,
sollte bald doch wohl getan,
drum wage dich und fang nun an,
und glaube mutvoll und daran,
dass niemand dich je hindern kann,
das zu tun, was gut sein wird,
das Werk mit deinen Taten ziert.

Ein guter Rat

Ein guter Freund,
er sprach einmal,
mach dir das Leben doch nicht zur Qual,
bedenke doch, was wirklich ist,
was du da siehst, nicht immer trist,
Dankbarkeit, das wäre weise,
dich durchs Leben bringt ganz leise,
ohne Schreie aus Wut und Neid,
befreit dich bald von Einsamkeit.

Schön

Schönheit,
bist schon bald vergangen,
Haut und Haar,
und dein Verlangen,
nach Ja und Amen,
nach der Frage, wie hübsch du bist,
dass du dabei ganz vergisst,
dass alles,
bis auf den Geist,
absolut vergänglich ist.